Das Motofestival 2022 wird verschoben

Das Motofestival 2022 wird um ein Jahr auf 2023 verschoben. Die Planungsunsicherheiten im Zusammenhang mit den diversen Corona-Massnahmen und deren erwartete Lockerungen sind schuld daran.

Die weltweite Corona-Pandemie hat in der Event-Branche tiefe Spuren auch im Motorradbereich hinterlassen. Nicht nur hat man die bisherige Motorradmesse „Swiss-Moto“ in Zürich aufgegeben und durch das neue Format „Motofestival“ in Bern ersetzt, sondern nun muss dieses aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Echt ärgerlich.

Der Veranstalter, die Bernexpo Groupe, äussert sich dazu in der folgenden Pressemeldung wie folgt:
Bern, 31. Januar 2022 – Die BERNEXPO GROUPE hat im engen Austausch mit dem Importeursverband motosuisse entschieden, das motofestival auf 2023 zu verschieben. Im Hinblick auf die zu erwartenden Lockerungsschritte haben die Organisatoren mit dem
Entscheid bisher zugewartet, um der Motorrad- und Roller-Community diese Grossveranstaltung zu ermöglichen. Fehlende Planungssicherheit und terminliche Sachzwänge haben in der Zwischenzeit zu einer Anzahl von Absagen der Ausstellenden
geführt, welche die Durchführung eines erfolgreichen Festivals nicht mehr erlauben. Die für alle Beteiligten erforderliche kritische Masse ist angebotsseitig nicht mehr gegeben.

Das motofestival wäre vom 3. bis 6. März 2022 auf dem BERNEXPO-Gelände über die Bühne gegangen. Mit der Verschiebung schafft die BERNEXPO GROUPE Klarheit und Planungssicherheit bei den Ausstellenden. Tom Winter, CEO der BERNEXPO GROUPE, erläutert: «Wir stehen seit Beginn der Pandemie dafür, jegliche Anlässe wenn immer möglich zu veranstalten. Natürlich haben wir uns enorm auf das Festival gefreut und hart darauf hingearbeitet. Genauso ist es aber unsere Pflicht, optimale Bedingungen für Besuchende, Ausstellende und Partner zu schaffen.» Ergänzt wird er von Anna Wellmeyer, Bereichsleiterin B2C-Plattformen bei der BERNEXPO GROUPE: «Wir wollen unseren Besuchenden ein unbeschwertes Festival-Erlebnis und unseren Ausstellenden eine Veranstaltung bieten, bei der die Wirtschaftlichkeit gewährleistet werden kann.» Auch Jörg Bucher, Präsident des Schweizer Motorrad- und Roller-Importeursverbandes motosuisse, bedauert die Verschiebung sehr: «Für die intensiven Vorarbeiten mit den entsprechenden finanziellen Aufwendungen muss die Planungssicherheit für unsere Ausstellenden zwingend vorhanden sein. Der Branche fehlt mit der Verschiebung nun leider ein wichtiger Start-Event in die Töff-Saison und mit dem neuen Festival-Konzept der BERNEXPO auch ein Start in einen rockigen Frühling. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Wir machen uns bereits jetzt mit Vollgas an die Planung des motofestivals vom 16. bis 19. Februar 2023!» Wellmeyer fügt an: «Die rund 11 500 fürs 2022 verkauften Quadratmeter und die deutliche Präsenz aller wichtigen Marken haben uns gezeigt, dass wir mit unserem Festival die Vorstellungen der Branche getroffen haben.»

Vorfreude auf Lockerungen und Rückkehr der BEA
Die BERNEXPO GROUPE hat in den letzten Monaten unter anderem mit den beliebten Publikumsformaten wie dem HeroFest oder dem Suisse Caravan Salon bewiesen, dass Veranstaltungen auch zu Covid-Zeiten sicher und erfolgreich durchgeführt werden können. Das Unternehmen rechnet mit Lockerungen der Verordnungen und ist optimistisch für die Durchführung ihrer Formate ab Frühling. Oberste Priorität hat die Durchführung der BEA vom 29. April bis 8. Mai 2022. «Die BEA ist ein integraler Bestandteil der Berner Veranstaltungsagenda und eminent wichtig für die Hauptstadt – entsprechend setzen wir alles daran, dass die beliebte Frühlingsmesse dieses Jahr wieder ein voller Erfolg wird», erklärt Winter.

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